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Domainnamen – auf was sollte man achten?

Sobald die Geschäftsidee steht und das erste Produkt entwickelt wird, muss ein Name her. Ihre Website ist Ihre Visitenkarte; Kunden rufen Sie entweder direkt auf oder gelangen durch Verlinkungen auf Ihr Angebot. Neben dem Inhalt und der Form, wie Sie sich präsentieren – kann auch der Name Ihrer Domain über Zugriff oder Weiterblättern entscheiden. Die Namensfindung ist kein leichtes Unterfangen, sie sollten unbedingt die folgenden Punkte bei der Namenswahl beachten, damit keine üble Überraschung in den Weiten des WWW auf Sie lauert.

  1. Einprägsamkeit des Namens:

Kunstnamen und Abkürzungen sind erlaubt – eigentlich geht an dieser Stelle alles – nur einprägsam sollte der neue Domainname sein. Jegliche Kreativitätstechniken können Sie zur Namensgenerierung heranziehen. Natürlich sollten Sie sich vor Augen führen, in welcher Branche sie tätig sind und zukünftig Fuß fassen möchten. Treten Sie mit Ideenkraft an die Herausforderung der Namenswahl heran. Ich rate zu viel Mut; bitte behalten Sie im Hinterkopf, dass Kunden in der Lage sein sollten, Ihren Domainnamen deutlich zu verstehen und Ihr Domainname erinnerungswürdig sein sollte. Im Moment ist das Namesplitting sehr beliebt – Anbieter, deren Services aus zusammengesetzten „Zauberwörtern“ bestehen; können über Link-Shortening zu einer interessanten Domainnamenkombination gelangen. Variationen in der Registerkennung der URL (.de, .com, .en, .io) sind nicht territorial gebunden. Anbieter Bitly vertritt beispielsweise mit der Domain ( https://www.bit.ly) einen sehr kreativen Domainwahl-Ansatz.

  1. Domainnamenslängeregularien:

Wie bereits in der Unterüberschrift angemerkt, besonders lange und „undurchsichtige“ Domainnamen machen es Ihren Kunden schwer. Lange Wortkombinationen brechen den Lesefluss und bleiben nicht im Kopf. Wählen Sie bei 2-3 Wörtern und versuchen Sie unbedingt den Erwartungen Ihrer Kunden zu entsprechen. Eine Keywordrecherche ist hierfür sehr sinnvoll! Sie möchten schließlich einen relevanten Namen, der sich in Zukunft zum Besuchermagnet verselbstständigt.

  1. Einfaches Schriftbild:

Ihre Domain ist schwer zu umwerben und aufzufinden, wenn sie niemand niederschreiben kann. Vermeiden Sie komplizierte Wörter und Anlehnungen an Fremdsprachen – fragen Sie sich bewusst: Wer könnte sich für meine Seite Interessieren? Es ist offensichtlich, dass sie mit kyrillischen Buchstaben die Zugänglichkeit mit westeuropäischen Keyboardlayouts stark bremst. Die Einstiegshürden sollten für interessierte Besucher so gering wie nur möglich gehalten werden. Die Zielgruppe sollte mit einem Standardeingabegerät auch auf Ihre Seite gelangen.

  1. Verfügbarkeitsprüfung:

Die Verfügbarkeitsprüfung können Sie bei jedem Domainanbieter durchführen. Auskunftsstelle ist hierbei das zentrale Domainregister der spezifischen Kennung. (Im Falle einer .DE – die Denic) Manchmal lohnt es sich, die Domains von mehreren Anbietern prüfen zu lassen und erst danach mit der Abwägung fortzufahren. Nicht allein, dass Sie es mit variierenden Kosten unterschiedlicher Anbieter zu tun haben, die Anbieter sind teilweise auf unterschiedlichen Informationsniveaus. Eine Marktumschau im Rahmen eines Vergleiches lohnt sich. Bitte beachten Sie die Folgekosten, die eine Domainregistration nach sich zieht. Sollte ein Anbieter keine genauen Angaben zu Folgekosten machen ist es unseriös.

  1. Faustregeln für die Registerkennung:

B2C-Startups wählen oftmals .COM Domains. Im Hinblick auf den B2B-Markt ist es auffällig, dass .IO eine sehr gern gewählt Registerkennung ist. Sie können versuchen mehrere Domains zu erstehen und nachträglich die etablierteste weiterbetreiben. Sollten Sie sich um ein stark umkämpftes Keyword bemühen, so blicken Sie ruhig in Richtung exotischer Registerkennungen oder nehmen Sie an einer Domain-Auktion teil.

  1. Schöne Links

Um wirklich schöne und durchschaubare Links zu erhalten ist nicht immer leicht. Entscheiden Sie bewusst ob Webdienste und Social-Media ein Thema für Sie ist. Es lohnt sich eine URL zu wählen, die auf allen Kanälen verfügbar ist und eine saubere Zurechnung zu Ihrem Angebot erlaubt.

Beispiel:

Main Root: www.beispielname123.de

Facebook: www.facebook.com/beispeilname123

Twitter: www.twitter.com/beispielname123

usw.

  1. Sachen die eine Rolle spielen – aber über die niemand spricht:

Ein entscheidendes Kriterium bei der Domainwahl wird von vielen Domain-Brokern als unbeachtet und unkommentiert stehengelassen. Die Historie Ihrer Wunschdomain möchte wohl recherchiert sein. Stellen Sie sich vor, sie kaufen eine Domain von einem Scammer. Der Erwerb einer geblacklisteten Domain führt zu Komplikationen, die Sie sich durch eine Recherche sparen können. Der Verkäufer wird natürlich alles tun, um die unschöne Historie abzuschütteln – nehmen Sie Ihre Wunschdomain hinsichtlich der Historie unter die Lupe und starten Sie mit einer weißen Weste.

Das waren wenige Tipps, die ich Ihnen mit auf den Weg geben möchte. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen dann nutzen Sie bitte die Kommentare. Wir halten als Betreiber unterschiedlicher Websites viele Domains, für Fragen stehen wir unter der im Kontakt angeführten Adresse zur Verfügung.

Viel Spaß mit der neuen Domain!

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